Born in Flames HL2TDM 2on2  By Active-Sound.de  id:  1242169
Der Schwenker als Grillgerät ist typischerweise ein knapp mannshohes Dreibein oder eine galgenähnliche Konstruktion aus meist verschweißten Metallstangen. In der Spitze dieses Dreibeins findet sich ein drehbares Laufrad, über das eine Kette gelegt wird. An einem Ende der Kette ist ein runder Rost befestigt, der sich zwischen den drei Standbeinen frei schwingend drehen kann. Das andere Ende der Kette wird an einem der drei Beine an einem Haken o.ä. befestigt; hierüber kann der Abstand des Rostes vom Boden bei Bedarf immer reguliert werden.

Nach altem Brauch ist der Schwenker selbstgebaut. Idealerweise soll er sogar während der Arbeitszeit bei Saarstahl oder der Dillinger Hütte aus chemisch beständigem und lebensmittelechtem Edelstahl zusammengeschweißt worden sein.

Die Brennstelle unter dem Rost ist nach Möglichkeit eine alte Waschmaschinentrommel, kann jedoch auch jede andere Form von Feuerschale sein. Ein Schwenker soll nur mit Buchenholz befeuert werden; die Verwendung von Holzkohle ist äußerst verpönt.

as Stück Fleisch, das auf einem Schwenker "geschwenkt" wird, ist üblicherweise ein in Marinade eingelegtes Schweinenackensteak (manchmal auch ein Bauchlappen ). Die gängigsten Varianten sind der "grüne" Schwenker mit Kräutern und der "rote" mit Paprika. Beliebt sind die beiden Sorten auch als Putenschwenker.

Auch Bratwürste ("Rostwürste", "Käsewürste", "Merquez" u.a.) werden gern geschwenkt, heißen aber selbst nicht Schwenker. Gern geschwenkt wird auch der saarländische "Lyoner " (Fleischwurst); ab und zu finden sich auch Kartoffeln in Alufolie auf dem Rost eines Schwenkers.

Der Schwenker wird manchmal auch Schwenkbraten genannt (siehe auch dort für die Zubereitung der Marinade).

Beim "Schwenken" (im Sinne von Grillen auf dem Schwenker) übernimmt üblicherweise die Frau die Zubereitung der Beilagen wie Salate und Brot, während der Mann das Fleisch auf dem Schwenker zubereitet. Die Person, die die Aufsicht über die Schwenkerzubereitung hat, wird auch Schwenker genannt.

Als Ausrüstung dient eine Zweizackgabel oder auch eine Grillzange. Diese dient nicht nur dem Wenden des Fleischs, sondern hauptsächlich dem Anschubsen des Rostes: Beim Schwenken muss dieser ständig in einer kreisenden Schwingbewegung gehalten werden, um eine optimale Garung des Schwenkbratens zu gewährleisten. Weiterhin muss der Schwenker (Person) darauf achten, dass die Höhe des Rostes mittels der Kette in einem sinnvollen Verhältnis zur Hitze der Flammen (oder vielmehr der Glut) eingestellt wird. Die Geschwindigkeit der Bewegung des Schwenkers (Grill) muss ebenfalls nach Bedarf angepasst werden.

Typisches Utensil des Schwenkers ist Flasche Bier (optimalerweise das saarländische Karlsberg Ur-Pils), die nicht nur begleitend getrunken wird, sondern kurz vor Ende des Schwenkvorgangs teilweise über die Schwenkbraten geschüttet oder gespritzt wird ("Ablöschen").

* Als Beleidigung unter Saarländern gilt es zu sagen: "Dein Vater konnte schon nicht schwenken!"
* Ein bekanntes Sprichwort unter Saarländern lautet: "Der Mensch denkt, Gott lenkt, der Saarländer schwenkt."
* Nicht schwenkbare Grills gelten als durchweg "unsaarländisch".
* Oft wird ein "Grill" im Saarland als "armseliger Nachbau" eines Schwenkers angesehen.
* Der Schwenker wird üblicherweise nicht zur Zubereitung von Fischgerichten benutzt.
* Unter Saarländern lädt man sich nie zum "Grillen" ein, sondern nur zum "Schwenken".

Unser gröstes Idol ist Franz Eder :-) der seinen schauspielerischen Durchbruch im Film "Exzesse im Fitnesscenter" schaffte.
Hier ein paar Zitate aus diesem Streifen.
* " Off de Aasch heer "
* " Du aldi Sau "
* " Ich bin der Mike der Trainer "
* " Einen Monat 50 € und dann sagen wir für 2 Wochen 60€"
* " Ah die Brust arbeitet sehr gut mit! "
* " Mike Da Schnorres "